Sonntag, 14. September 2008

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"Stets hielt auch ich die Gelassenheit für eines der höchsten Güter, welche der Mensch auf dieser Erde erringen kann; aber die Gelassenheit unter allen Umständen, die Gelassenheit jedem Wesen und Dinge gegenüber, die Gelassenheit in jeder Lage, sei sie bequem oder unbequem, drohend oder lächelnd, gut oder böse. Ich habe mir viel Mühe gegeben, diese schwere Kunst der Gelassenheit zu lernen. Ich habe Gelegenheiten gehabt, sie in tausend und abertausend Verhältnissen zu erproben, und es hat lange gedauert, ehe ich nur verhältnismäßig als Sieger in dieser Beziehung aus Konflikten, welche jeder neue Morgen bringt, hervorging.
Wenn die Selbstüberwindung das Höchste ist, was der Mensch in ethischer Beziehung erreichen kann, so ist die Gelassenheit, die absolute Gelassenheit, eine sehr hohe Stufe der Leiter, von welcher der Mensch auf das Weltgewirr hinabsieht."

Wilhelm Raabe

Donnerstag, 11. September 2008

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"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben."

Hermann Hesse

Dienstag, 29. Juli 2008

Sommerregen

Keuchend schlägt der Wind dem Spiegelsee
Krater in den blanken Leib.
Wolken rasen, Drachen grasen
Am Purpurhimmel und ich steh`
Schlachtumtost, dem Schilfrohr gleich.

Kugelgroße Tropfen waschen mir die Seele groß,
Und es kommt mir in den Sinn,
Dass ich wie dieser Regen bin!

Weich, wenn ich willkommen bin
Und hart, wenn Widerstand sich spinnt.
Lästig, wenn man mir nicht traut
Und ersehnt, wenn man mich braucht!

Rauschend treibt der Wind den Regen.
Peitscht ziellos die Erde,
Auf das Leben werde.
Bricht dabei Bäume,
Das sind meine Träume.
Die wiegen sich heulend, der Macht sich verbeugend.

Kugelgrosse Tropfen waschen mir die Seele groß,
Und es kommt mir in den Sinn,
dass ich wie dieser Regen bin!

Weich, wenn ich willkommen bin
Hart, wenn Widerstand sich spinnt
Lästig, wenn man mir nicht traut
Und ersehnt, wenn man mich braucht.

Muß denn erst der Regen waschen?
Muß ich erst Momente haschen,
Dass ich wieder klar und heiß,
Dieses Eine von mir weiß -
Dass ich nicht nur nehmen,
Daß ich auch geben kann!

Eric Fish

Mittwoch, 23. Juli 2008

Tears in Heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
'cause I know I don't belong
here in heaven

Would you hold my hand
if I saw you in heaven?
Would you help me stand
if I saw you in heaven?

I'll find my way through night and day
'cause I know I just can't stay
here in heaven

Time can bring you down
time can bend your knees
time can break your heart
have your beggin' please
beggin' please

Beyond the door there's peace I'm sure
and I know there'll be no more
tears in heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
'cause I know I don't belong
here in heaven
'cause I know I don't belong
here in heaven.

Eric Clapton


Eben wieder entdeckt und irgendwie passt es so gut zu der momentanen, ein wenig unverständlichen Melancholie.

Sonntag, 20. Juli 2008

Wünsche

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine ergreift
und mit dir durch Wälder
und Wiesen streift,
eine HAND, die dich streichelt,
eine HAND, die dich liebt,
eine HAND, die viel weniger
nimmt als sie gibt.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine hält
und die dich begleitet
durch Leben und Welt,
eine HAND, die dir hilft
über's Wasser zu geh'n
und überall noch einen Weg zu seh'n.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine erfasst
und die dich geleitet
durch Mühsal und Hast,
eine HAND, die dich tröstet,
eine HAND, die dich hält,
bevor deine Seele in Untiefen fällt.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die dich immer begleitet,
eine HAND, die dir Kraft gibt
und die mit dir streitet,
eine HAND für den Frieden,
eine HAND mit einem Licht,
eine HAND, die stets da ist -
und dann fürchte dich nicht.

Donnerstag, 10. Juli 2008

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"Unmoralisch ist nur, lebendig tot zu sein, sonnenerloschen und eifrig bemüht, die Sonne auch in andern auszulöschen."

D.H. Lawrence

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sterne und Träume

Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
dass Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!

Markus Bomhard

Freitag, 25. April 2008

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Warum es den Menschen so schwer fällt, glücklich zu sein? Weil sie die Vergangenheit besser sehen als sie war, die Gegenwart schlechter als sie ist und die Zukunft rosiger als sie sein wird.

Marcel Pagnol

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Was das hier wird

Eine kleine Sammlung "geklauter" Sachen, die anstatt in den normalen Blog hier her kommen. Das wird also eine bunte Mischung aus Songtexten, Gedichten, Zitaten und anderen Texten, die mir auf irgendeine Art und Weise zugesagt haben.

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