Donnerstag, 21. Februar 2008

...

Nimm Dir Zeit, um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolges.
Nimm Dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm Dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm Dir Zeit, um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens.
Nimm Dir Zeit, um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm Dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm Dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik des Seele.

Irländische Quelle

Montag, 18. Februar 2008

Das 21. Jahrhundert

So merkst Du, dass du im Jahr 2008 lebst, weil:

1) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst.
2) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast.
3) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht.
4) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt.
5) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-mail Adresse haben.
6) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest.
7) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen.
8) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen.
10) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen.
11) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen.
12) Du morgens aufstehst und erstmal Outlook/LotusNotes aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst.
13) Du den Kopf neigst, um zu lächeln. ;-)
14) Du diesen Text liest und grinst.
15) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diese Mail weiterleitest.
16) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und
17) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt.

... und jetzt lachst ...

Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden:

Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was itzt so pocht und trotzt ist morgen Asch und Bein
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't.
Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten!

Andreas Gryphius

Montag, 11. Februar 2008

Fragen

Wie groß ist dein Leben?
Wie tief?
Was kostet es dich?
Bis wann zahlst du?
Wieviel Türen hat es?
Wie oft hast du ein neues begonnen?
Warst du schon einmal gezwungen um es zu laufen?
Wenn ja bist du rundherum gelaufen im Kreis oder hast du Einbuchtungen mitgelaufen?
Was dachtest du dir dabei?
Woran erkanntest du dass du ganz herum warst?
Bist du mehrmals gelaufen?
War das dritte Mal wie das zweite?
Würdest du lieber die Strecke im Wagen fahren?
Oder gefahren werden?
In welcher Richtung?
Von wem?

Erich Fried

Samstag, 2. Februar 2008

Hannes Wader - Unterwegs nach Süden

Ich bin unterwegs nach Süden
und will weiter bis ans Meer,
will mich auf heiße Kiesel legen,
und dort brennt die Sonne mir
die Narben aus dem Nacken,
jeden Kratzer, jeden Fleck,
dass von den tausend Händen,
die mich das ganze Jahr
befingert und geschlagen haben,
keine Spur mehr übrig bleibt.

Und wenn der Wind mir fetzenweise
meine alte, tote Haut
vom Rücken fegt als weiße Asche,
steh ich auf und bin gesund.

Ich bin unterwegs nach Süden
und will weiter bis ans Meer.
Doch ich bin längst nicht mehr sicher,
ob die Sonne diesmal hilft.
Sie brennt so heiß wie immer,
aber unter meinem Hemd
spür ich, wie die Kälte
meine Haut zusammenzieht.
Aber der Schweiß in meinen Stiefeln
kocht und frißt an meinen Zehn.

Und von dort woher ich komme,
trägt der Wind mir den Geruch
von halb vergessner alter Angst,
von Hass und Ekel wieder zu.

Ich bin unterwegs nach Süden,
will nicht weiter bis ans Meer,
ich bin müde, will nur schlafen,
morgen, morgen schreibe ich
meine Träume auf und sehe
wie in der Vergangenheit
der Schmutz in meinen Eingeweiden,
im Rückenmark, im Hirn
begonnen hat zu faulen
und zu Gift geronnen ist.

Morgen werde ich dann wissen,
wie es heißt, woher es kommt,
und wenn ich erst den Namen kenne,
bringt dies Gift mich nicht mehr um.

Freitag, 1. Februar 2008

Trostlos rieselndes Tropfen

Draußen die Düne.

Einsam das Haus, eintönig,
ans Fenster,
der Regen.

Hinter mir,
ticktack,
eine Uhr,
meine Stirn
gegen die Scheibe.

Nichts.

Alles vorbei.

Grau der Himmel,
grau die See
und grau
das Herz.

Arno Holz

Samstag, 26. Januar 2008

Der Einsame

Einsam irr’ ich durch die Gassen,
durch den Regen, durch die Nacht.
Warum hast du mich verlassen?
Warum hast du das gemacht?

Nichts bleibt mir, als mich zu grämen,
gestern sprang ich in den Bach.
Um das Leben mir zu nehmen,
doch der Bach war viel zu flach.

Einsam irr’ ich durch den Regen,
und ganz feucht ist mein Gesicht.
Nicht allein des Regens wegen,
nein, davon alleine nicht.

Wo bleibt Tod im schwarzen Kleide?
Wo bleibt Tod und tötet mich?
Oder besser noch: Uns beide.
Oder besser: Erst mal dich!

Heinz Erhardt

Dienstag, 25. Dezember 2007

...

"Wir können nicht eine Seite aus dem Buche unseres Lebens reißen, aber wir können das ganze Buch ins Feuer werfen."

George Sand

...

"Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit."

Johann Gottfried von Herder

Freitag, 21. Dezember 2007

...

"Der Unterschied zwischen Kunst und Leben ist, dass die Kunst leichter zu ertragen ist."

Charles Bukowski

...

"Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase."

Stanislaw Jerzy Lec

...

"Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte."

Friedrich Nietzsche

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Was das hier wird

Eine kleine Sammlung "geklauter" Sachen, die anstatt in den normalen Blog hier her kommen. Das wird also eine bunte Mischung aus Songtexten, Gedichten, Zitaten und anderen Texten, die mir auf irgendeine Art und Weise zugesagt haben.

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