Dienstag, 29. Juli 2008

Sommerregen

Keuchend schlägt der Wind dem Spiegelsee
Krater in den blanken Leib.
Wolken rasen, Drachen grasen
Am Purpurhimmel und ich steh`
Schlachtumtost, dem Schilfrohr gleich.

Kugelgroße Tropfen waschen mir die Seele groß,
Und es kommt mir in den Sinn,
Dass ich wie dieser Regen bin!

Weich, wenn ich willkommen bin
Und hart, wenn Widerstand sich spinnt.
Lästig, wenn man mir nicht traut
Und ersehnt, wenn man mich braucht!

Rauschend treibt der Wind den Regen.
Peitscht ziellos die Erde,
Auf das Leben werde.
Bricht dabei Bäume,
Das sind meine Träume.
Die wiegen sich heulend, der Macht sich verbeugend.

Kugelgrosse Tropfen waschen mir die Seele groß,
Und es kommt mir in den Sinn,
dass ich wie dieser Regen bin!

Weich, wenn ich willkommen bin
Hart, wenn Widerstand sich spinnt
Lästig, wenn man mir nicht traut
Und ersehnt, wenn man mich braucht.

Muß denn erst der Regen waschen?
Muß ich erst Momente haschen,
Dass ich wieder klar und heiß,
Dieses Eine von mir weiß -
Dass ich nicht nur nehmen,
Daß ich auch geben kann!

Eric Fish

Mittwoch, 23. Juli 2008

Tears in Heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
'cause I know I don't belong
here in heaven

Would you hold my hand
if I saw you in heaven?
Would you help me stand
if I saw you in heaven?

I'll find my way through night and day
'cause I know I just can't stay
here in heaven

Time can bring you down
time can bend your knees
time can break your heart
have your beggin' please
beggin' please

Beyond the door there's peace I'm sure
and I know there'll be no more
tears in heaven

Would you know my name
if I saw you in heaven?
Would it be the same
if I saw you in heaven?

I must be strong and carry on
'cause I know I don't belong
here in heaven
'cause I know I don't belong
here in heaven.

Eric Clapton


Eben wieder entdeckt und irgendwie passt es so gut zu der momentanen, ein wenig unverständlichen Melancholie.

Sonntag, 20. Juli 2008

Wünsche

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine ergreift
und mit dir durch Wälder
und Wiesen streift,
eine HAND, die dich streichelt,
eine HAND, die dich liebt,
eine HAND, die viel weniger
nimmt als sie gibt.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine hält
und die dich begleitet
durch Leben und Welt,
eine HAND, die dir hilft
über's Wasser zu geh'n
und überall noch einen Weg zu seh'n.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die die deine erfasst
und die dich geleitet
durch Mühsal und Hast,
eine HAND, die dich tröstet,
eine HAND, die dich hält,
bevor deine Seele in Untiefen fällt.

Ich wünsch' dir eine HAND,
die dich immer begleitet,
eine HAND, die dir Kraft gibt
und die mit dir streitet,
eine HAND für den Frieden,
eine HAND mit einem Licht,
eine HAND, die stets da ist -
und dann fürchte dich nicht.

Donnerstag, 10. Juli 2008

...

"Unmoralisch ist nur, lebendig tot zu sein, sonnenerloschen und eifrig bemüht, die Sonne auch in andern auszulöschen."

D.H. Lawrence

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sterne und Träume

Weißt Du noch,
wie ich Dir die Sterne vom Himmel
holen wollte,
um uns einen Traum zu erfüllen?
Aber
Du meintest,
sie hingen viel zu hoch ...!
Gestern
streckte ich mich zufällig
dem Himmel entgegen,
und ein Stern fiel
in meine Hand hinein.
Er war noch warm
und zeigte mir,
dass Träume vielleicht nicht sofort
in Erfüllung gehen;
aber irgendwann ...?!

Markus Bomhard

Freitag, 25. April 2008

...

Warum es den Menschen so schwer fällt, glücklich zu sein? Weil sie die Vergangenheit besser sehen als sie war, die Gegenwart schlechter als sie ist und die Zukunft rosiger als sie sein wird.

Marcel Pagnol

Donnerstag, 21. Februar 2008

...

Nimm Dir Zeit, um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolges.
Nimm Dir Zeit, um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm Dir Zeit, um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm Dir Zeit, um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens.
Nimm Dir Zeit, um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm Dir Zeit, um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude.
Nimm Dir Zeit, um froh zu sein, es ist die Musik des Seele.

Irländische Quelle

Montag, 18. Februar 2008

Das 21. Jahrhundert

So merkst Du, dass du im Jahr 2008 lebst, weil:

1) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst.
2) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast.
3) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht.
4) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt.
5) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-mail Adresse haben.
6) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest.
7) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen.
8) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen.
10) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen.
11) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen.
12) Du morgens aufstehst und erstmal Outlook/LotusNotes aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst.
13) Du den Kopf neigst, um zu lächeln. ;-)
14) Du diesen Text liest und grinst.
15) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diese Mail weiterleitest.
16) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und
17) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt.

... und jetzt lachst ...

Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden:

Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was itzt so pocht und trotzt ist morgen Asch und Bein
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't.
Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten!

Andreas Gryphius

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Was das hier wird

Eine kleine Sammlung "geklauter" Sachen, die anstatt in den normalen Blog hier her kommen. Das wird also eine bunte Mischung aus Songtexten, Gedichten, Zitaten und anderen Texten, die mir auf irgendeine Art und Weise zugesagt haben.

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Zuletzt aktualisiert: 29. Jul, 19:47

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